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Die Villa Hundekunde nimmt nur noch Hunde auf, die regelmäßig an fixen Tagen die Hundetagesstätte besuchen!
Es können nur noch Hunde der Tagesstätte bei uns übernachten!
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Philosophie

Weitere Infos über meine Philosophie finden Sie übrigens in meinen Artikeln hier.

Nachdem ich nach über 5 Jahren Hundeerziehungsberatung im April 2015 meine Hundeschule geschlossen habe, schlägt natürlich nach wie vor das Hundetrainerherz in mir.

Neben den vielen wunderschönen Erlebnissen, Menschen mit ihren Hunden weiterzuheilfen, so hinterlässt dennoch etwas einen faden Beigeschmack:

Die "Hundewelt" wird immer komplizierter. Die Menschen immer verwirrter.

Erfahrungsgemäß kann ich ganz klar sagen, dass die Menschen, die noch keine 100 Bücher über Hundeerziehung gelesen haben, die noch nicht in mehreren Hundeschulen waren, sondern auf ihr Bauchgefühl hören, weil sie der Meinung sind, dass ein Hund ein Hund ist, der wie ein Kind auch seine Grenzen braucht, die erfolgreichsten und einfachsten Kunden im Hundetraining waren.

Mittlerweile kann ich diese Erfahrung sogar noch um eine weitere unschöne Erkenntnis erweitern, nachdem ich ja schon viele Hunde vom Junghundealter an mit aufziehen durfte:
Die Hunde, die in Hundeschulen sind, sind nicht unbedingt die einfacheren Hunde.

Daher kann ich Ihnen nur raten:
Hören Sie auch auf sich selbst, nicht nur auf die vielen vielleicht auch gut gemeinten Ratschläge. Selbst wenn diese von einem Fachmann kommen mögen - es ist nicht immer alles Gold, was glänzt.

Auch wenn die schönen Versprechen noch so verlockend klingen, dass mit viel Liebe und Geduld, nach angeblich neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und nur mit Lob ein jeder Hund erzogen werden kann, so vergessen Sie bitte nicht, dass die wirklich neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse besagen, dass Hunde auch "kognitiv" denken können. Hunde haben auch einen Willen und können genau überlegen - und genau da kommt nämlich die sog. posivite Verstärkung (ein erwünschtes Verhalten wird belohnt, damit es häufiger/immer auftritt) an ihre Grenzen.
Sie können Ihren Hund noch so lange für ein erwünschtes Verhalten belohnen, bis er es in jeder Situation auch zuverlässig ausführt. Wenn er aber gerade keine Lust darauf hat, dann wird es trotzdem nicht tun, v.a. dann nicht, wenn er weiß, dass Sie sowieso noch nie was durchgesetzt haben.
Stellen Sie sich nicht hin und warten Sie nicht, bis Ihr Hund ein gerade unerwünschtes Verhalten sein lässt, um ihn dann loben zu können. Zeigen Sie ihm, dass das, was er gerade tut, nicht erwünscht ist, dann können Sie ihn doch auch viel schneller dafür loben, wenn er sich darauf ordentlich benimmt.
Schaffen Sie Klarheit, dann ist beiden geholfen!

Die Welt ist nicht nur rosarot, egal wie oft es Ihnen vorgegaukelt wird.

Genauso wenig förderlich ist es, wenn Hunde schon vom Welpenalter an ständig beschäftigt werden. Natürlich ist es schöner (und einfacher), die Talente seines Hundes zu fördern, als an möglichen Schwachstellen (z.B. aushalten zu können, dass man gerade mal nicht dran ist, alleine bleiben etc.) zu arbeiten. Natürlich darf man auch Spaß haben im Leben - aber es kann nicht sein, dass ein stinknormaler Spaziergang, d.h. einfach zusammen laufen gehen, ohne ständig Übungen zu machen, fast schon verpönt ist! Dabei ist das so wichtig!!!
Gerade bei Rassen, die sowieso eher unruhig sind. In der Ruhe liegt die Kraft!
Außerdem schalten gerade solche Hunde, die ständig etwas geboten bekommen, die ständig beschallt, bespaßt und beschäftigt werden, sowie als erstes auf Durchzug. Wieso sollte so ein Hund sich noch um seinen Menschen bemühen müssen???
Oder Hunde werden noch unruhiger, weil sie ständig in einer Erwartungshaltung sind...

Was hat das jetzt alles mit Hundebetreuung zu tun, werden Sie zu Recht fragen???

Fakt ist, dass ich mit Ihrem Hund in einer (großen) Gruppe lebe. In einer Gruppe muss es Regeln und Grenzen geben, sonst kann es durchaus zu Problemen kommen. Wie im Kindergarten auch, kann es selbst unter "besten Freunden" zu Streitigkeiten kommen - sei es durch zu wildes Spiel, Übermüdung, Streit um ein Spielzeug oder durch den ein oder anderen Störenfried.
Nur so kann ich v.a. auch einem schüchternen Hund einen angenehmen Aufenthalt gewährleisten, da dieser in der Anfangszeit erst einmal Geleitschutz von mir benötigt. Stellen Sie sich vor, ich würde mich ganz hochwissenschaftlich so lange hinstellen und warten, bis ein stürmischer Junghund aufhört, ihr vielleicht schüchternes Mäuschen zu bedrängen, um den wilden Kerl dann zu loben zu können? Was mache ich, wenn der gar nicht aufhören will und mir signalisiert, dass ich mir den Keks sonst wo hin stecken kann?
 

Keine Angst - es ist natürlich nicht so, dass Ihr Hund hier den ganzen Tag von mir begrenzt wird. Ihr Hund soll hier Hund sein dürfen! Er darf hier rumtoben und spielen (es gibt ja z.B. auch andere Vierbeiner, die auch gerne wild spielen) und wenn er keine Lust mehr hat, darf er sich auch zurückziehen!
Falls er im Spiel oder im "Gespräch" mit seinen vierbeinigen Kollegen mal über Stränge schlägt, dann regle ich das lieber, bevor der "Kollege" das übernimmt. Der hat nämlich nicht die neuesten wissenschaftlichen Studien über positive Verstärkung (Belohnung) gelesen und würde schlimmstenfalls mit den Zähnen strafen!

Erfahrungsgemäß haben es Hunde, die wenig Grenzen und Regeln kennen, in der Gruppe oft schwerer, als Hunde, die auch gelernt haben, sich mal zurückzunehmen, die wiederum auch viel einfacher mit der neuen Situation zurecht kommen und viel weniger Umstellungsprobleme haben.
Anständige und gut erzogene Hunde haben es immer leichter!

Trotzdem dauert es äußerst selten länger als eine Nacht, bis Ihr Vierbeiner hier angekommen ist.
Vergessen Sie nicht: Hunde sind extrem flexibel und anpassungsfähig - und viel einfacher und unkomplizierter als manch einer denkt - man muss sie nur eben wie einen Hund behandeln und nicht wie einen Futterautomaten!